Geschichte

Meilensteine der Vereinsgeschichte

1920

Gleich nach dem 1. Weltkrieg, im Jahre 1920, beschlossen Mitglieder der damaligen Ortswehr, einen Schützenverein zu gründen. Gegründet wurde der Schützenverein Rüspel-Volkensen offiziell am 6. Februar 1921. Trotz Krisen und Kriegszeiten hielt er immer zusammen. Von den 32 Mitgliedern der Gründungsversammlung wurde Johann Beneke als 1. Präsident gewählt. Bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges hatte er dieses Amt inne.


1932

Die Mitglieder des Schützenvereines lassen sich ablichten.


1952

Nachdem, bedingt durch den Krieg, das Vereinsleben einige Jahre geruht hatte, wurde der Verein 1952 neugegründet. Der erste Präsident nach dem Kriege wurde Johann Viebrock, ihn löste Friedrich Eckhoff (Meinkes) ab. Er stand dem Verein bis 1958 vor; als Nachfolger wurde der bis heute amtierende Präsident, Johann Heins aus Volkensen, schon im Alter von 26 Jahren gewählt.


1954

Am 30. Mai 1954 Einweihung des Heldengedenksteins in Rüspel


1955

Am 21. Juni beschließt der Verein den Jahresbeitrag für 1955 auf 5,00 DM festzulegen.


Für 35 Jahre treue Mitgliedschaft und seine Verdienste als Schriftführer in der Zeit von 1920 bis 1945 wird Georg Brinke zum Ehrenpräsidenten ernannt. Die Auszeichnung erfolgt vor Abmarsch der Schützenkompanie zum Schützenfest 1955.


1957

Der Verein beschließt den Bau eines modernen Schießstandes. Am 9. Dezember machte man den ersten Spatenstich für den Neubau.


1958

Der alte Schießstand war nach dem Kriege wieder zum Schießen hergerichtet worden. Er wurde bis 1958 genutzt, genügte dann aber den Ansprüchen nicht mehr.


Es wurde ein neuer, moderner Scheißstand mit vier 50-Meter-Bahnen direkt am Saal es Vereinswirtes gebaut. Am 4. Mai 1958 wird der neue Schießstand mit Schützenhalle seiner Bestimmung übergeben.


An der Einweihungsfeier nahmen nicht nur Mitglieder des hiesigen Vereins teil, sondern auch zahlreiche Gäste von den Vereinen der Nachbarschaft. Mit einem Umzug durch das Dorf waren auch die Einwohner an der Eröffnungsfeier beteiligt.


1959

Friedrich Brunkhorst wird mit 80 Jahren zum dritten Male König.


1960 Fahne und Fahnenweihe

In den Wirren der Besetzungszeit war die ursprüngliche Vereinsfahne von 1925 abhanden gekommen. Der Schaft war durchgebrochen, nur das untere Ende blieb da.


Als der Schießstand fertiggestellt war, und die automatischen Scheiben beschafft waren, dachten die Schützenbrüder daran, die verlorene Fahne wieder zu ersetzen. In der Schützenversammlung vom 16. Dezember 1959 wurde die Fahnenfrage ausführlich diskutiert. Eine neue Fahne sollte her.


Die Zeichnug fertigte Schützenbruder Johann Brinkmann aus Freyersen an. Das Fahnentuch und alle Zubehörteile lieferte das Kaufhaus Müller in Gnarrenburg. Eine heimatvertriebene Stickerin aus Kuhstedtermoor stickte die Fahne beidseitig aus und erhielt dafür 175,00 DM. Der Drechslermeister Harms in Sittensen fertigte den oberen Teil des Fahnenschaftes neu an, der untere Teil, der noch von der alten Fahne stammte, wurde neu abgedreht.


Am 8. Mai 1960 findet mit einem großen Festprogramm durch den Präsidenten des Nordwesten Schützenbundes, Herrn Gerd Müller, die Fahnenweihe statt. Herr Müller stellt diesen Tag unter das Motto „Wo die Eintracht im Hause ist, ist der Friede vor der Tür gesichert“.


Da inzwischen Schützenbrüder aus verschiedenen Nachbarorten eingetreten sind, wird dem Vereinsnamen „Rüspel-Volkensen“ noch „u. Umgegend“ hinzugefügt. Auf der Rückseite der Fahne steht: Die Treue ist das Mark der Ehre.


1960

Der Verein hat 55 Mitglieder, von denen 32 aus Rüspel, 14 aus Volkensen-Nindorf und 9 aus Orten der Umgegend kommen.


Nach bewegten und schweren Jahren feiert der Verein sein 40-jähriges Bestehen. Eine besondere Ehrung erfuhr der bisherige Schützenkönig des Vereines 1960/61, Peter Lühmann. Er war vor 40 Jahren erster Schützenkönig des Vereins und wurde, im Alter von 82 Jahren, nach 40 Jahren wieder Schützenkönig.


Als Ehrenmitglieder, die zu den Gründern des Vereins gehören, waren beim Schützenfest Georg Brinke, Heinrich Matthies, Peter Lühmann, Friedrich Brunkhorst, Hinrich Brunkhorst und Johann Dittmer (Volkensen) dabei.


1963

Es wird beschlossen, dass die Schulkinder am Schützenfest beteiligt werden. Unter der Leitung des Lehrers Kaesler findet auf dem Sportplatz eine Kinderbelustigung statt. Zum ersten Mal wird in diesem Jahr unter den Knaben ein Kinderkönig mit dem Luftgewehr ausgeschossen. Der erste Kinderkönig wurde Bernard Fricke.


1965

Am 17. Juli 1965 nach Abholen des Königs Ummarsch durch das Dorf.


1968

Beim Königsschießen wird 1968 eine Wartezeit von 10 Jahren eingeführt.


1971

Als der Schützenverein im Jahre 1971 ein halbes Jahrhundert besteht, gründen 13 Frauen die Damenabteilung des Vereins. Wegen des schlechten Wetters wurde der Festumzug in diesem Jahr ursprünglich abgesagt, fand dann aber während einer kurzen Regenpause, doch statt.


1974

Es wird zum ersten Mal eine Damenkönigin ausgeschossen, genannt „Königin der Damen“. Ebenfalls zum ersten Mal wird jetzt bei den Jungschützen um die Königswürde geschossen.


1975

Von 1975 an dürfen auch Mädchen beim Kinderkönig mitschießen.


1976

Auf der Generalversammlung 1976 kommt es zum „heißen“ Thema Erweiterungsbau des Schießstandes. Im Jahre 1978 wird beschlossen, den Schießstand auszubauen. Neu in diesem Jahr ist, dass das Schützenfest jetzt auf 3 Tage ausgedehnt wird. Dafür gibt es keine Nachfeier mehr. Von nun an wird der Königsball immer Ende Oktober begangen.


1979

Man einigte sich, den Schießstand über Bausteine zu je 50,00 DM je Mitglied 4 Stück, zu finanzieren, die zu gegebener Zeit wieder zurückgezahlt werden.


1981

10 Jahre Damenriege Rüspel – Bislang stand die Damenriege des Schützenvereines Rüspel eigentlich noch nie im Mittelpunkt-. Immer, wenn „etwas los“ war, beherrschten die Schützen die Szene. Doch in diesem Jahr war es anders: die Damenriege feierte ihr zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wurden die Damen der Schützenvereine aus der näheren und weiteren Umgebung zu einem Vergleichsschießen eingeladen. Die besten Mannschaften bekamen einen Erinnerungspokal.


1985

Der Verein hat in diesem Jahr 255 Mitglieder, wovon 72 Damen sind. Die Mitglieder kommen aus Rüspel (105), Volkensen-Nindorf (65) und den umliegenden Orten (75).


1991

Die Damenabteilung feiert 20. Geburtstag. Dazu waren alle Schützinnen des Schützenkreises Zeven zu einem Damenvergleichsschießen eingeladen. Aus kleinen Anfängen besteht inzwischen die Damenabteilung im Schützenverein Rüspel-Volkensen und Umgebend aus über 70 Mitgliedern.

 


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